Bewerbungstipps

Wichtige Informationen und rechtliche Hinweise

Die Hilfestellungen und Tipps, welche wir hier veröffentlicht haben, sollen Ihnen helfen den Bewerbungsprozess optimal zu durchlaufen und am Ende halten Sie hoffentlich Ihren Traumjob in den Händen.

Die Informationen aus dem Leitfaden beziehen sich aus den Erfahrungswerten unseres bululu.de Teams sowie sorgfältiger Recherchen sowie den Meinungen von HR-Experten aus verschiedenen Branchen.

Beachten Sie bitte, dass es sich hier um eine generelle Bewerbungsprozessvorbereitung handelt, natürlich können immer wieder Sonderfälle eintreten oder Ausnahmen von Regeln bestehen, abhängig von Beruf, Branche, Unternehmen und Ansprechpartner.

Daher denken Sie daran: die wirklich perfekte Bewerbung gibt es wohl nicht, aber mit unseren Tipps kommen Sie nah daran.

Unsere rechtlichen Ratschläge sind selbstverständlich ausführlich recherchiert und überprüft worden, jedoch sollten Sie sich bei dringenden rechtlichen Fragen an professionelle rechtliche Hilfe wenden. Es gibt gerade auch bei rechtlichen Fragen immer wieder Sonderfälle und Ausnahmen, auf die wir in diesem Leitfaden aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingehen. Suchen Sie daher unbedingt einen Rechtsanwalt auf.

Wir sind immer für Verbesserungsvorschläge und Feedback offen, wenn Sie mit bestimmten Punkten nicht übereinstimmen oder dank unserer Tipps erfolgreich waren, lassen Sie uns das gerne wissen.

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei Ihren Bewerbungen!

Ihr www.bululu.de Team

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Mehrere Zusagen

Leitfragen:

Wie geht man taktisch geschickt vor?

Welche Kriterien sind bei der Entscheidung wichtig?

 

Der Fall, dass Sie mehre Zusagen erhalten, ist definitiv ein Luxusproblem. Haben Sie gleich mehrere Zusagen können Sie sich also glücklich schätzen, denn Sie sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Ganz wichtig in Ihrer jetzigen Situation ist es, nicht überheblich und arrogant zu werden, sonst verschwinden die Jobangebote wieder.

Versuchen Sie am besten, sich nicht von den Unternehmen unter Druck setzen zu lassen und zeigen Sie sich erfreut über die Zusagen. Erbitten Sie sich noch etwas Bedenkzeit. Durch verspätetes Zurückmelden bei der Kommunikation kann auch noch etwas Zeit herausgeholt werden. Aber Achtung: im Idealfall sollten Sie nur wenige Tage verstreichen lassen, bis Sie sich für ein Unternehmen entscheiden. Zwei Wochen sind das gerade noch zu vertretende Maximum. Jedoch sind bis dahin wahrscheinlich schon die meisten Unternehmen abgesprungen.

Selbstverständlich kommt es dabei auch auf Branche und Beruf an. Ist Ihr Job vergleichsweise selten oder besonders spezialisiert, ist es für das Unternehmen natürlich schwieriger Ausweichpersonal zu finden. Ebenfalls wichtig: bleiben Sie Fair, ansonsten bekommen Sie einen schlechten Ruf und das spricht sich gerade in einer kleineren Branche schnell herum.

Für Ihre Entscheidung sollten Sie sich über die Pro- und Contraseiten der jeweiligen Angebote klar werden, diese notieren und anschließend abwägen.

 

Wir haben für Sie noch eine Liste mit Kriterien zusammengestellt, nach welchen Sie die Unternehmen analysieren können. Gerne können Sie auch weitere, für Sie entscheidende Kriterien ergänzen:

  • Branche
  • Vergütung
  • Entwicklungsmöglichkeiten
  • Unternehmensgröße
  • Freiheiten
  • Unternehmensphilosophie
  • Arbeitsatmosphäre
  • Zugang zu neuem Wissen
  • Führungsverhalten
  • Technik
  • Mitarbeiter/Kollegen
  • Wirtschaftliche Situation des Unternehmens bzw. Jobsicherheit

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Zweites Bewerbungsgespräch

Leitfragen:

Wie bereitet man sich auf das zweite Bewerbungsgespräch vor?

Welche Kleidung sollte getragen werden?

Was wird oft gefragt?

 

Nachdem das erste Bewerbungsgespräch überstanden ist, folgt manchmal auch noch ein zweites Bewerbungsgespräch. Dabei gelten grundsätzlich dieselben Spielregeln wie zuvor. Bleiben Sie auch Ihrem Kleidungsstil treu, aber tragen Sie nach Möglichkeit nicht genau dieselben Sachen wie zum ersten Gespräch. Sollten sich Fragen wiederholen, die bereits im ersten Gespräch thematisiert wurden müssen Sie authentisch bleiben und auf Lügen verzichten. Denn es soll dabei getestet werdet inwiefern Ihre bisherigen Aussagen glaubwürdig sind oder ob Sie sich in Widerspruche verwickeln. Essentiell ist auch die Bezugnahme zum ersten Gespräch. Gehen Sie auf bereits angesprochene Themen ein und vertiefen Sie diese. Somit zeigen Sie, dass Sie aufmerksam zuhören und sich zusätzliche Gedanken gemacht haben.

Da Sie die zweite Runde der Gespräche erreicht haben, können Sie sich zunächst auf die Schulter klopfen. Immerhin sind Sie eine Runde weiter und haben bereits einige Konkurrenten hinter sich gelassen. Jedoch sollten Sie sich klar machen, dass das Finale des Bewerbungsprozesses kein Selbstläufer ist. Nach wie vor sind auch noch andere Bewerber im Rennen, sonst würde es ja keine zweite Gesprächsrunde geben. Sie haben einen guten Eindruck hinterlassen, aber noch nicht endgültig überzeugt, also geben Sie sich auf keinen Fall überheblich.

Zuletzt sei auch noch gesagt, dass Sie im zweiten Gespräch das Gehalt und sonstige Konditionen üblicherweise ansprechen können.

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Probearbeiten

Leitfragen:

Wie verhält man sich bei der Probearbeit?

Welche Besonderheiten sind zu beachten?

 

Bei der Probearbeit bekommen Sie die Chance Praxiserfahrung zu sammeln und besser beurteilen zu können, ob das Unternehmen und die Aufgaben zu Ihnen passen. Dabei ist es wichtig, einen guten ersten Eindruck bei den Kollegen und Vorgesetzten zu hinterlassen. Viele der Mitarbeiter die Sie nun kennenlernen, werden Sie während der Bewerbungsgespräche wohl kaum kennengelernt haben, daher müssen Sie jetzt punkten. Treten Sie selbstbewusst und lernbereit auf. Zeigen Sie Ihre Stärken ohne dabei arrogant zu wirken. Selbstverständlich sind auch pünktliches und gepflegtes Erscheinen. Sie sollten sämtliche neuen Kontakte mit Respekt behandeln und engagiert und interessiert sein.

Informieren Sie sich vor der Probearbeit auch nochmal über das Unternehmen und versuchen Sie die Antworten auf mögliche Fragen während Ihrer Arbeit zu erhalten.

Halten Sie Ihre Erfahrungen und Eindrücke schriftlich fest. Diese Notizen können als wichtige Entscheidungshilfe dienen. Überbewerten Sie Ihre ersten Erfahrungswerte, egal ob positiv und negativ, allerdings nicht. In der kurzen Probezeiten haben Sie ja nicht den vollen Einblick erhalten.

Am besten ziehen Sie noch Erfahrungsberichte von Mitarbeitern aus dem Internet hinzu.

 

Rechtliche Informationen:

Probearbeiten ist nach §612 BGB angemessen zu vergüten, das heißt Sie haben bei Probearbeit einen Anspruch auf Bezahlung, wenn auf Anweisung betriebliche Aufgaben übernommen werden.

Falls Sie arbeitslos gemeldet sind, informieren Sie vorher unbedingt die Arbeitsagentur über Ihre Probearbeit, dann besteht die Möglichkeit Zusatzkosten die Ihnen aufgrund der Probearbeit entstanden sind zurückerstattet zu bekommen, außerdem kann die Agentur dann prüfen, welche Firmen besonders oft zur Probearbeit lädt, aber im Anschluss nicht einstellt.

Leider gibt es auch Unternehmen, die die Probezeit ausnutzen um unverbindliche, kostengünstige Arbeit zu erschleichen. Achten Sie daher darauf nicht ausgenutzt zu werden. Anzeichen für eine Ausnutzung liegen vor, wenn Sie zur Probearbeit bestellt werden ohne dass vorher Gespräche stattgefunden haben. Außerdem sollte die Probearbeit nicht länger als einen Tag bis eine Woche dauern. Genaue gesetzliche Bestimmungen gibt es für diesen Fall allerdings nicht.

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Das Assessment-Center

Leitfragen:

Was passiert bei einem Assessment-Center?

Wie bereite t man sich auf ein Assessment-Center vor?

Wie setzt man sich von der Konkurrenz ab?

Worauf achten die Recruiter beim Assessment-Center?

 

Einen weiteren Schritt zum gewünschten Job wird durch das Assessment-Center vollführt. Assessment-Center unterscheiden sich natürlich immer etwas von Unternehmen zu Unternehmen und Recruiter. Im Grunde ist aber jedes Assessment-Center nach vier Phasen aufgebaut. Die erste Phase ist die Selbstpräsentation. Hier geht es um Ihren Lebenslauf, Erfolge und die Begründung, warum Sie der richtige für die offene Position sind. In der zweiten Phase werden diverse Einzelaufgaben gestellt. Das sind meistens Postkorbübungen, Intelligenztests, Konzentrationstests und Einzelgespräche. Während der folgenden dritten Phase werden Gruppenaufgaben durchgeführt. Im Speziellen fallen darunter Rollenspiele, Fallstudien und Gruppendiskussionen. Die vierte und letzte Phase kennzeichnet die Feedbackrunde. Hierbei stehen Selbsteinschätzung und Beurteilung im Vordergrund.

Generell ist es bei einem Assessment-Center wichtig, dass Sie sich nicht verstellen. Handeln Sie logisch, denn wahrscheinlich müssen Sie Ihre Entscheidungen erklären müssen. Bei der Begründung der gewählten Option kommt es dann auf eine nachvollziehbare, sinnvolle Erklärung an. Oftmals sind die Aufgaben so ausgelegt, dass sie in der vorgegebenen Zeit nicht lösbar sind oder es keine optimale Lösung gibt. Ziel ist es natürlich zu testen, wie Sie in sich in Stresssituationen verhalten. Bleiben Sie also unbedingt ruhig und setzen Sie sich Prioritäten bei den Aufgaben.

Im direkten Vergleich bzw. dem Aufeinandertreffen mit Ihren Mitbewerbern während der Gruppendiskussionen oder Rollenspiele können Sie sich am besten hervortun. Versuchen Sie die Diskussion zu führen oder zu moderieren und möglichst viel zu der Diskussion beizutragen. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben. Lassen Sie die anderen Teilnehmer gar nicht zu Wort kommen, hinterlässt das selbstverständlich auch einen negativen Eindruck.

Auch wenn es nicht beruhigend wirkt, gute Recruiter achten auf alles: Ihr Sozialverhalten, Ihre Intelligenz, Ihre Fähigkeit mit schwierigen Situationen umzugehen, Ihr Organisationstalent, Ihre Führungsqualitäten, usw….

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Erstes Bewerbungsgespräch

Leitfragen:

Wie bereitet man sich auf das erste Bewerbungsgespräch vor?

Welche Kleidung sollte getragen werden?

Was wird oft gefragt?

Wie läuft ein Bewerbungsgespräch ab?

 

Zunächst einmal müssen Bewerber sich bewusst machen, dass zurzeit ein Arbeitnehmermarkt vorliegt. Das heißt das gute Arbeitnehmer rar und begehrt sind. Deshalb sollte das Gespräch definitiv auf Augenhöhe stattfinden. Sie sind nicht der Bittsteller für einen Job und können sich selbstbewusst bei dem Arbeitgeber als wertvolle Arbeitskraft vorstellen.

Es gibt einige Standardfragen, die so oder so ähnlich in nahezu jedem Vorstellungsgespräch gefragt werden. Eine Liste mit diesen Fragen finden Sie ebenfalls im Kapitel „Erstes Bewerbungsgespräch“.

Zusätzlich müssen Sie sich auch auf mögliche fachliche Fragen zu Ihrem Gebiet vorbereiten. Sie sollten also mindestens die Basics kennen und in der Lage sein Ihre Arbeitsprozesse beschreiben zu können.

Die Kleidungswahl ist ein weiterer Punkt, bei dem sich der Bewerber vorbereiten sollte. Hier kommt es wie so oft auf den Beruf, die Branche und das Unternehmen an. Während für einen Mitarbeiter in dem Finanzdienstleistungssektor ein Anzug Pflicht ist, reicht bei Handwerksberufen Jeans und Hemd. Unterscheiden kann sich die Kleidungswahl auch je nach Unternehmen. Ein junges Start-Up mit flacher Hierarchie ist womöglich etwas lockerer, als eine traditionsreiche Firma. Einige Unternehmen haben zu diesem Thema Hilfestellungen auf ihren Karriereseiten. Oder Sie können auf Bildern und Videos aus dem Unternehmen entnehmen, was die Mitarbeiter für Kleidung tragen. Vielleicht können Ihnen auch Verwandte und Bekannte weiterhelfen. Jedenfalls zählt der erste Eindruck. Die Kommunikation, die Sie mit Ihrer Kleidung aussenden, dürfen Sie nicht unterschätzen. Under- wie auch Overdressed zu erscheinen führt zu Minuspunkten.

Kommen wir nun aber zu dem Prozess während eines Bewerbungsgesprächs. Dieses kann in fünf Phasen unterteilt werden. Die erste Phase ist, wie bei jedem Gespräch, die Begrüßung und Vorstellung. Darauf folgen die Selbstpräsentation des Bewerbers und eine Präsentation des Unternehmens. In Phase drei muss sich der Bewerber den Fragen der Gesprächspartner stellen. Zum Ende des Gesprächs, in Phase vier, darf der Bewerber offen gebliebene Fragen an die Unternehmensvertreter stellen. Abschließend findet in Phase fünf die Verabschiedung statt.

  1. Phase: Begrüßung und Vorstellung:

Es gibt immer wieder Bewerber, denen nicht bewusst ist, wie wichtig die richtige Begrüßung ist. Denn hier kann man viele Fehler machen, die sich eigentlich leicht vermeiden lassen. Um Ihren Gesprächspartner professionell zu begrüßen ist ein fester Händedruck unerlässlich. Der Händedruck sollte ungefähr drei bis vier Sekunden andauern und schütteln Sie nicht die Hand, lediglich drücken. Dabei  schauen Sie Ihrem Gegenüber mit einem Lächeln direkt an und stellen sich vor, zum Beispiel: „Guten Tag, ich bin ______.“.  Von Phase eins bis fünf ist auch die Körpersprache entscheidend. Das bedeutet, dass Sie die meiste Zeit über den Blickkontakt zu Ihren Gesprächspartner halten sollten. Zeigen Sie dabei, dass Sie aufmerksam zuhören, indem Sie gelegentlich Nicken. Lächeln Sie außerdem möglichst viel, so wirken Sie sympathischer. Achten Sie ebenfalls auf die Stellung Ihrer Hände. Viele Bewerber wissen während des Gespräch nicht, wohin mit den Händen. In Folge wird nervös mit den Händen gespielt oder wild gestikuliert. Verschränkte Arme, Hände in den Taschen oder hinter dem Rücken kommen ebenfalls nicht gut an. Diese Gesten werden als ablehnend interpretiert. Am besten legen Sie Ihre Hände offen und ruhig auf den Tisch, wenn Sie mit Gestik das Gesagte unterstreichen wollen, bewegen Sie Ihre Hände in kurzen Abstand zum Oberkörper und zwar ruhig und bedacht, bloß nicht krampfhaft und ruckartig.

 

  1. Phase: Selbstpräsentation des Bewerbers/Präsentation des Unternehmens

Nach der Vorstellung bzw. Begrüßung müssen Sie sich meistens anhand Ihres Lebenslaufs vorstellen. Dabei sollten Sie auf die Stationen, die Sie bisher durchlaufen haben, genau eingehen. Es kommt vor das Sie ein paar Mal für Zwischenfragen unterbrochen werden. Antworten Sie dann präzise. Für den Job irrelevante Details nennen Sie zunächst nicht. Ebenfalls steht zu diesem Zeitpunkt auch eine Vorstellung des Unternehmens durch die Gesprächspartner statt. Sie sollten sich trotzdem vorher über die Firma informieren.

 

  1. Phase: Fragen der Gesprächspartner

Nun ist das Gespräch an den Punkt angekommen, wo sich die Unternehmensvertreter mit gezielten Fragen ein Bild von Ihnen machen möchten. Stellen Sie sich auf Fangfragen ein. Diese dienen dazu zu erkennen wie Sie unter Stress und Druck reagieren. Werden Ihnen also gelegentlich etwas provozierende Fragen gestellt, heißt das nicht, dass Ihnen jemand etwas Böses möchte. Sie werden lediglich genau getestet. Auf diese Phase des Gesprächs können Sie sich vorher besonders gut vorbereiten. Es gibt viele Fragen die immer wieder in Bewerbungsgesprächen gestellt werden und diese werden wir gleich auch auflisten. Legen Sie sich passende Antworten zurecht, aber lernen Sie diese nicht auswendig, sonst wirken Ihre Antworten im Gespräch gestellt. Schauen Sie nach möglichen Schwachstellen zum Beispiel in Ihrem Lebenslauf, um auch auf provozierende Fragen eine nachvollziehbare Antwort parat zu haben.

Am häufigsten gestellte Fragen:

  1. Was wissen sie über das Unternehmen?
  2. Was können Sie uns über sich erzählen?
  3. Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  4. Wo sehen Sie sich in 5, 10, 20 Jahren?
  5. Stärken/Schwächen?
  6. Warum interessiert Sie der ausgewählte Fachbereich?
  7. Welche Aufgaben machen Ihnen Spaß und welche nicht?
  8. Wieso sollten wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?
  9. Warum möchten Sie Ihren Arbeitgeber wechseln?
  10. Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?
  11. Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

 

Es gibt allerdings auch Fragen, die verboten sind gestellt zu werden. Dazu zählen generell Fragen, die das Privatleben betreffen. Also Fragen …

… zur Familienplanung

… zum Gesundheitszustand

… zu privaten Ansichten

… zur privaten finanziellen Situation

Es kann allerding sein, dass manche der Fragen erlaubt sind, wenn es relevant für den Job ist. Das klassische Beispiel dafür: Sie bewerben sich für eine Position, in der Sie mit Geld zu tun haben, beispielsweise als Kassierer/in. In diesen Fall ist es dem Arbeitgeber erlaubt Sie nach Vorstrafen zu fragen.

Sollte der Personaler Ihnen eine der verbotenen Fragen stellen, ist es Ihnen erlaubt die Antwort zu verweigern oder zu lügen. Sie können auch darauf hinweisen, dass die Frage nicht erlaubt ist, bleiben Sie dabei höflich. Sollten weitere private oder verbotene Fragen gestellt werden, müssen Sie sich ernsthaft überlegen, ob Sie das Gespräch fortführen möchten und bei einem Unternehmen arbeiten möchten, das auf diese Weise arbeitet. Es ist zu empfehlen, das Gespräch freundlich, aber bestimmt abzubrechen.

 

  1. Phase: Fragen des Bewerbers

Am Ende des Gesprächs werden Sie eigentlich immer gefragt, ob Sie noch Fragen haben. Nutzen sie diese Chance unbedingt. Hier können Sie wichtige und interessante Informationen gewinnen und mit klugen Fragen Pluspunkte sammeln. Bereiten Sie vor dem Gespräch ein paar Fragen vor. Außerdem können sich auch während des Gesprächs Fragen ergeben. Es ist natürlich keine Pflicht Fragen zu stellen, es könnte aber den Eindruck hinterlassen, dass Sie desinteressiert sind, wenn Sie keine Nachfragen haben. Sollten sich all Ihre Fragen schon während des Gesprächs beantwortet haben, sagen Sie das … (Nennen Sie Ihre Frage/n) … schon im Gespräch beantwortet wurde/n.

Die Frage nach der Vergütung ist eine Geschmackssache, viele hören diese Frage nicht so gerne, dass es sich so anhört, als würde es Ihnen nur um das Geld gehen. Diese Eigenschaft kann aber auch, zum Beispiel im erfolgsorientierten Vertrieb positiv ausgelegt werden. Eine Frage die Ihnen sehr viel über das Unternehmen und Ihre Ansprechpartner verrät und oft sehr gut ankommt: „Warum arbeiten Sie in diesem Unternehmen?“.

 

  1. Phase: Verabschiedung

Die letzte Phase, nach welcher Sie es endlich geschafft haben, ist die Verabschiedung. Geben Sie Ihrem Gesprächspartner wieder die Hand, genau wie bei der Begrüßung. Sagen Sie dabei z.B.: „Auf Wiedersehen, Frau/Herr ____. Vielen Dank für das informative/angenehme/… Gespräch.“

 

Abschließend sollten Sie auch noch wissen, dass es Fragen von Seiten des Unternehmens gibt, die nicht gestellt werden dürfen. Werden dennoch Fragen aus diesen Kategorien gestellt, ist es Ihnen erlaubt die Antwort zu verweigern oder zu lügen. Sie können auch darauf hinweisen, dass die Frage nicht erlaubt ist, bleiben Sie dabei höflich. Sollten weitere private und verbotene Fragen gestellt werden, müssen Sie sich ernsthaft überlegen, ob Sie das Gespräch fortführen möchten und bei einem Unternehmen arbeiten möchten, das auf diese Weise arbeitet. Es ist zu empfehlen, das Gespräch freundlich, aber bestimmt abzubrechen. Verboten sind beim Vorstellungsgespräch nach § 1 AGG und § 2 Satz 1 AGG alle Fragen die eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse, ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität nach sich ziehen könnte.

Unter Umständen sind manche der Fragen aus dieser Kategorie erlaubt, wenn es relevant für den Job ist. Das klassische Beispiel: Sie bewerben sich für eine Position, in der Sie mit Geld zu tun haben, beispielsweise als Kassierer/-in. In diesem Fall ist es dem Arbeitgeber erlaubt Sie nach Vorstrafen zu fragen.

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